Supervision
Pädagogen und Therapeuten wissen es schon lange, Führungskräfte in Wirtschaftsunternehmen dämmert es gerade: Die Reflexion beruflichen Handelns erleichtert die Arbeit.

Supervision ist eine Methode der Beratung. Ihr Ziel ist es, die Qualität beruflicher Arbeit zu sichern und zu verbessern. Während den Supervisionssitzungen reflektieren die Teilnehmer ihr berufliches Handeln meinst anhand aktueller Themen, an Problemen ihres Arbeitsalltages.

Bei regelmäßigen Treffen fragen sich die Mitarbeiter: Wie erfolgreich arbeiten wir im Alltag zusammen? Welche Denk- und Verhaltensmuster bzw. Strukturen behindern unsere Arbeit? Was müssen wir tun, um erfolgreicher zu sein?

Überall, wo Menschen zusammenarbeiten, spielen Emotionen wie Sympathie und Antipathie, Hoffnung und Angst eine wichtige Rolle. Sie bestimmen mit, welches Verhalten eine Person zeigt. Deshalb ist es wichtig, innezuhalten, um sich zu fragen: Warum habe ich bzw. wir in einer Situation so und nicht anders reagiert?

Oft ist es dem einzelnen gar nicht bewusst, dass er bzw. warum er in vergleichbaren Situationen stets ein ähnliches Verhalten zeigt. Gleiches gilt für Teams und Arbeitsgruppen. Auch sie haben sogenannte blinde Verhaltensflecken: Dass heißt, sie nehmen gemeinsame Denk- und Verhaltensmuster, die sich immer wieder zeigen, nicht wahr.

Hier setzt Supervision an. Supervision ist eine Beratungsmethode, die neben aller geforderten Fachlichkeit auch die Beziehungs- und Organisationsdynamik in der Beratung und Entwicklung von einzelnen und Teams anspricht und berücksichtigt.
Weitere Informationen zum Thema "Supervision" erhalten Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Supervision,
unter
http://www.dgsv.de